Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
* Marie von Ebner-Eschenbach
23.02.2015

Newsletter 169 - Februar 2015

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • Tanzdemo gegen Gewalt an Mädchen und Frauen in Magdeburg
  • Landesfrauenrat aktiv
  • 12.03.2015 Kooperationsveranstaltung: Frauen und Gesundheit – das Recht der Frau auf Selbstbestimmung über ihren Körper
  • 28.03.2015 Fachgespräch zum aktuellen Stand zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)

Land Sachsen-Anhalt

  • Frauenaktionstage 2015 in Magdeburg

Deutschland

  • PM: Koalitionspläne: Prostituierten drohen neue Gefahren
  • Veröffentlichung: Die überforderte Generation
  • Managerinnen-Barometer 2015: Spitzengremien großer Unternehmen in Deutschland bleiben Männerdomänen
  • Veröffentlichung: Leitfaden für die durchgängige Berücksichtigung der Geschlechter-Perspektive
  • Veröffentlichung: DIW Wochenbericht – Entwicklung des Erwerbsverhaltens
  • Veröffentlichung: Soziale Sicherung unter dem Brennglas. Altersarmut und Alterssicherung bei Beschäftigten im deutschen Sozialsektor

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

Tanzdemo gegen Gewalt an Mädchen und Frauen in Magdeburg
Anlässlich des One Billion Rising Days 2015 rief die Aktionsgruppe „ONE BILLION RISING MD 2015“ am Samstag, den 14.02.2015, zu einem Dance-Flashmob gegen Gewalt an Mädchen und Frauen im Allee-Center Magdeburg auf und erreichte 500 tanzende Personen. mehr…

Landesfrauenrat aktiv
Anfang Dezember 2014 bat der Landesfrauenrat in einem Schreiben den Innenminister Holger Stahlknecht um eine Stellungnahme zu dem vom Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt geplanten Runderlass zu möglichen „Handlungsoptionen der Kommunen zu Einsparungen an Aufwand und Auszahlungen sowie zu Verbesserungen von Erträgen und Einzahlungen“. Darin wurde empfohlen, die hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten bedarfsabhängig ggfs. in Teilzeit zu beschäftigen und die Aufgaben der Gleichstellungs-, Behinderten-, Senioren- und Integrationsbeauftragte ggfs. in einer Person zu verbinden. mehr…

12.03.2015 Kooperationsveranstaltung: Frauen und Gesundheit – das Recht der Frau auf Selbstbestimmung über ihren Körper
Ort: Halle
Einladung und Programm dieses Dokument ist nicht barrierefrei

28.03.2015 Fachgespräch zum aktuellen Stand zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. führt ein öffentliches Gespräch mit Marion Böker, Beraterin für Menschenrechte und Genderfragen, zum o.g. Thema durch.
verbindliche Anmeldung bis zum 16.03.2015 über:
E-Mail: info@landesfrauenrat.de
Telefon: 0391-61196141
Ort: Frauenzentrum Courage/ Volksbad Buckau, Karl-Schmidt-Str. 56, Magdeburg
Zeit: 10:00-12:00 Uhr

Land Sachsen-Anhalt

Frauenaktionstage 2015 in Magdeburg
Anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März veranstaltet der frauenpolitische runde Tisch Magdeburg die traditionellen Frauenaktionstage. zum Programm

Deutschland

PM: Koalitionspläne: Prostituierten drohen neue Gefahren
Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen AIDS-Hilfe e.V., Deutschen Frauenrates e.V. (DF), Deutschen Juristinnenbundes e.V. (djb), der Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband, des Dortmunder Mitternachtsmission e.V., der Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. mit ihren Beratungsstellen Nadeschda für Opfer von Menschenhandel und den Prostituierten- und Ausstiegsberatungen Theodora und Tamar und dem Frauentreff Olga vom 28. Januar 2015 zu den Koalitionsplänen. zur Pressemitteilung

Veröffentlichung: Die überforderte Generation
Die Generation der zwischen 1970 und 1980 Geborenen erleben zentrale Lebensanforderungen nicht mehr kontinuierlich nacheinander wie die Generation der zwischen 1930 und 1940 Geborenen, sondern zeitgleich etwa zwischen dem 28. und 35. Lebensjahr. Eine sehr viel längere Ausbildungsphase und der überwiegend unsichere Einstieg in eine flexibilisierte Arbeitswelt führen heute zu einer deutlichen Verzögerung der ökonomischen Selbstständigkeit. mehr…

Managerinnen-Barometer 2015: Spitzengremien großer Unternehmen in Deutschland bleiben Männerdomänen
Frauenanteile in Vorständen und Aufsichtsräten verharren auf niedrigem Niveau – Nur wenige Unternehmen erfüllen bereits die geplante gesetzliche Frauenquote. Frauen in Spitzenpositionen waren auch im vergangenen Jahr die Ausnahme: Ihr Anteil lag Ende des Jahres 2014 in den Vorständen der – gemessen am Umsatz – 200 größten Unternehmen bei gut fünf Prozent – ein Prozentpunkt mehr als im vorangegangenen Jahr. Das entspricht 47 von insgesamt 877 Vorstandssitzen. mehr…

Veröffentlichung: Leitfaden für die durchgängige Berücksichtigung der Geschlechter-Perspektive
Der Leitfaden für die durchgängige Berücksichtigung der Geschlechterperspektive zeigt allen Akteuren, darunter insbesondere jene, die sich mit Politiken in den Bereichen Beschäftigung, soziale Eingliederung und Sozialschutz in den EU‑Ländern befassen, in effektiver Weise auf, wie sich die Einbeziehung des Gender Mainstreaming in diese Politiken verbessern und damit den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürgern besser gerecht werden lässt. zur Veröffentlichung der Europäischen Kommission

Veröffentlichung: DIW Wochenbericht – Entwicklung des Erwerbsverhaltens
Frauen spielen auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine immer wichtigere Rolle. Seit 1995 ist ihre Erwerbsquote um zehn Prozentpunkte gestiegen, die der Männer nur um einen. Das zeigt eine neue Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). zur Veröffentlichung des DIW

Veröffentlichung: Soziale Sicherung unter dem Brennglas. Altersarmut und Alterssicherung bei Beschäftigten im deutschen Sozialsektor
In Deutschland wurde in den vergangenen Jahren vermehrt über die Wiederkehr der Altersarmut diskutiert. Ausgangspunkt hierfür sind u.a. die politisch verantwortete Senkung des Leistungsniveaus der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) und der Übergang zum sogenannten 'Drei-Säulen-Modell' sowie die Beobachtung, dass Menschen aufgrund von veränderten Erwerbsbiografien zunehmend geringere Rentenansprüche erwerben und Elemente des sozialen Ausgleichs in der GRV abgebaut wurden. mehr…

Termine

Sachsen-Anhalt

26.02.2015 Familienpolitisches Forum „Neue Perspektiven in der Familienpolitik“ ‐ Ziele Familienpolitischer Leistungen und die Ergebnisse der Gesamtevaluation der familienpolitischen Leistungen
Ort: Magdeburg
Einladung

05.03.2015 Empfang der Stadt Magdeburg zum Frauentag
weitere Infos über das Amt für Gleichstellungsfragen
Ort: Altes Rathaus Magdeburg
Zeit: ab 14.00 Uhr

16.03.2015 Fachtagung: unsicher.klar.selbstbestimmt – Wege von Trans*Kindern, *Jugendlichen und Erwachsenen in Sachsen-Anhalt
Ort: Magdeburg
Zeit: ab 8:30 Uhr
Einladung und Programm

17.03.2015 Diskussion: Gender Budgeting – eine Zauberformel?
Veranstaltung des Amtes für Gleichstellungsfragen Magdeburg
Ort: Altes Rathaus in Magdeburg
Zeit: 14.00 Uhr

18.03.2015 Fachgespräch Engagierte Kommunen
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (LAGFA) Sachsen-Anhalt mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
Ort: Magdeburg
Programm

Deutschland

10.03.2015 Fachtagung: Kinder in Frauenhäusern – Wege zur Verbesserung der Versorgungssituation und der interdisziplinären Unterstützung
Kooperationsveranstaltung der Baden-Württemberg Stiftung, des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Universitätsklinikums Ulm.
Kinder in Frauenhäusern gelten als psychosozial hoch belastete, aber in der Versorgung häufig vernachlässigte Gruppe. Die Veranstaltung wird diesem Umstand Rechnung tragen und sich mit Fragen der Rolle von Kindern in Frauenhäusern, den Auswirkungen von (früher) Traumatisierung und den Herausforderungen für die Versorgung betroffener Kinder beschäftigen.
Des Weiteren wird ein Pilotprojekt zur verbesserten (interdisziplinären) Versorgung von Kindern in Frauenhäusern vorgestellt, welches das Universitätsklinikum Ulm im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung durchgeführt hat.
Referentinnen und Referenten sind: Herr Prof. Dr. Jörg M. Fegert (Ulm), Frau Prof. Dr. Barbara Kavemann (Berlin), Herr Dr. Marc Schmid (Basel) und Frau Prof. Dr. Ute Ziegenhain (Ulm).
Ort: Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin
Zeit: ab 9.00 Uhr
Veranstaltungshomepage

10.03.2015 Workshop: Vom Nachbarn lernen? – Determinanten weiblicher Erwerbstätigkeit in der EU
Ort: Hannover
Einladung und Programm

Stellenausschreibungen

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