Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wir werden nicht aus männlicher Mentalität oder Denkweise heraus handeln wollen, sondern uns bemühen, den Instinkt und das Gefühl der Frau mit der Klugheit eines geschulten Geistes zu verbinden, das heißt, wir möchten ein kluges Herz haben.
* Theanolte Bähnisch
26.05.2015

Newsletter 172 - Mai 2015

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • Landesfrauenrat in den Beirat zur Umsetzung des Landesprogramms berufen
  • Fachgespräch “Ein Parité-Gesetz für Sachsen-Anhalt – die nächsten Schritte”
  • Pressemitteilung: Derzeitiger Frauenanteil im mdr-Rundfunkrat blamierend – jetzt kann das geändert werden!
  • Intensives Netzwerken zum Tag der offenen Tür

Land Sachsen-Anhalt

  • Aufruf: Demokratie stärken – Du bist Politik
  • „Deutschlands Nobelpreis” geht an Forscherin der Universität Halle

Deutschland

  • HWK-Mentoringbörse – Aufruf zur aktiven Beteiligung
  • PM BMFSFJ: Sachverständigenkommission für den 2. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung nimmt ihre Arbeit auf
  • PM BMFSFJ: Bilanz nach einem Jahr “Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur vertraulichen Geburt”
  • Kaum Arbeitsschutz für Migrantinnen in der Haus- und Pflegarbeit in Privathaushalten
  • Women-on-Board-Index 100: Frauen in Führungspositionen
  • DESTATIS: Arbeitszeit von Frauen – ein Drittel Erwerbsarbeit, zwei Drittel unbezahlte Arbeit
  • DESTATIS: Erwerbstätige Mütter sind im Schnitt 27 Stunden pro Woche berufstätig

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

Landesfrauenrat in den Beirat zur Umsetzung des Landesprogramms berufen
Der Beirat zur politikfeldübergreifenden Umsetzung des „Landesprogramms für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt“ wurde einberufen. Zu den berufenen Personen gehört Eva von Angern, Vorsitzende des Landesfrauenrates. Thomas Wünsch, Staatssekretär im Ministerium für Justiz und Gleichstellung, ist bei der konstituierenden Sitzung zum Vorsitzenden und Yvonne Hollmann, Beauftragte für Chancengleichheit in der Agentur für Arbeit in Stendal, zur Stellvertreterin gewählt worden. mehr…

Fachgespräch “Ein Parité-Gesetz für Sachsen-Anhalt – die nächsten Schritte”
Am 06.05.2015 führten der djb Sachsen-Anhalt und der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. gemeinsam ein Fachgespräch unter der Überschrift “Ein Parité-Gesetz für Sachsen-Anhalt – die nächsten Schritte” durch. Bereits in ihrer Begrüßung machte Sarah Schulze (Vorstand Landesfrauenrat) deutlich, dass es den beiden Veranstalterinnen darum geht, Mitstreiterinnen für ein solches Gesetz zu finden. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in politischen Mandaten ist ein elementares Ziel des Landesfrauenrates. mehr…

Pressemitteilung: Derzeitiger Frauenanteil im mdr-Rundfunkrat blamierend – jetzt kann das geändert werden!
Der mdr-Rundfunkrat belegt im deutschlandweiten Vergleich mit einer Frauenquote von 11,7 Prozent den letzten Platz, damit kann er nicht den Anspruch erfüllen, repräsentativ für die Gesellschaft zu sein. Die Möglichkeit der Veränderung besteht jetzt, da im Herbst 2015 die beteiligten Organisationen ihre Vertreterinnen und Vertreter für die Besetzung des mdr-Rundfunkrates vorschlagen. “Argumente wie den Institutionen ist es nicht möglich, qualifizierte Frauen in Gremien zu entsenden, da es zu wenige geeignete Kandidatinnen gibt, können wir nicht akzeptieren. mehr…

Intensives Netzwerken zum Tag der offenen Tür
An unserem Tag der offenen Tür am 29.04.2015 sind wir den Fragen, welche Potenziale Frauenverbände haben, wie sie von Frauen z.B. zur Karriereförderung genutzt werden und welche Motive Frauen haben, sich in einem Frauenverband zu engagieren, nachgegangen. Durch den Vortrag von Frau Dr. Regina Löneke wurde deutlich, in welchen Bereichen und mit welchen Mitteln Frauenverbände bereits berufs- und karrierefördernd aktiv sind, wie diese Angebote von den Frauen genutzt werden, welche Möglichkeiten sich für die Verbände bieten, diesen Bereich weiter auszubauen und welchen Nutzen sowohl die Verbände als auch ihre Mitglieder davon haben. mehr…

Land Sachsen-Anhalt

Aufruf: Demokratie stärken – Du bist Politik
Landeszentrale für politische Bildung ruft zur Beteiligung an dem Programm “Demokratie stärken – Du bist Politik” anlässlich der Landtagswahl 2016 auf. Der Aufruf wendet sich an Bildungsträger, Vereine, Verbände, Initiativen und Kommunen und eröffnet eine Beteiligung an der Landeskampagne zur Landtagswahl mit eigenen Projekten und Maßnahmen. zum Aufruf

„Deutschlands Nobelpreis” geht an Forscherin der Universität Halle
Die „Alexander von Humboldt-Professuren“ 2015 gingen am 12. Mai an vier Preisträgerinnen und einen Preisträger, darunter die französische Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Décultot, die an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg lehrt und forscht. Sie erhält über einen Zeitraum von fünf Jahren Forschungsmittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert werden. zur PM des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft

Deutschland

HWK-Mentoringbörse – Aufruf zur aktiven Beteiligung
Nur etwa ein Viertel aller Parlamentssitze auf kommunaler Ebene ist von Frauen besetzt. In Führungspositionen machen sie gerade einmal zehn Prozent aus. Eine Mentoringbörse des Helene-Weber-Kollegs soll nun erfahrene Politikerinnen und potenzielle Neueinsteigerinnen zusammenbringen und so den weiblichen Nachwuchs in der Kommunalpolitik fördern. mehr zur Frauen macht Politik

PM BMFSFJ: Sachverständigenkommission für den 2. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung nimmt ihre Arbeit auf
Gerade jüngere Menschen wünschen sich heute mehr Partnerschaftlichkeit zwischen den Geschlechtern in der Familie und im Berufsleben. Aber noch gelingt es nur sehr wenigen, diesen Wunsch auch zu verwirklichen. Warum ist es so schwer, wirklich so zu leben? Inwieweit hat es damit zu tun, welche Entscheidungen Frauen und Männer an Übergängen im Leben treffen und welche Rahmenbedingungen sie vorfinden? Die Sachverständigenkommission für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung beschäftigt sich genau mit diesen Fragen. Am 8. Mai fand die konstituierende Sitzung statt, in der Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig den Sachverständigen den Berichtsauftrag für ihr Gutachten erteilte. zur PM des BMFSFJ

PM BMFSFJ: Bilanz nach einem Jahr “Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur vertraulichen Geburt”
Um den Schwangeren mit Wunsch nach Anonymität noch besser zu helfen, trat am 1. Mai 2014 das “Gesetz zum Ausbau der Hilfen und zur Regelung der vertraulichen Geburt” in Kraft. Damit verbesserte die Bundesregierung das Hilfsangebot für Schwangere in Notlagen und baute es aus. Ziel der vertraulichen Geburt ist es, die für Mütter wie Kinder riskanten heimlichen Geburten ohne medizinische Betreuung zu vermeiden und zu verhindern, dass Neugeborene ausgesetzt oder sogar getötet werden. Hinzu kommt die Sicherung der Rechte der Kinder, indem Regelungen zur Kenntnis der Herkunft getroffen wurden. zur PM des BMFSFJ

Kaum Arbeitsschutz für Migrantinnen in der Haus- und Pflegarbeit in Privathaushalten
Der Arbeitsschutz für hinkt den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt hinterher. Besonders betroffen sind etwa Migrantinnen, die in der häuslichen Pflege tätigt sind. Zu diesem Ergebnis kommen WissenschaftlerInnen in einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie. mehr…

Women-on-Board-Index 100: Frauen in Führungspositionen
Der Frauenanteil in Aufsichtsräten und Vorständen nimmt kontinuierlich zu. Sowohl die Privatwirtschaft als auch die Unternehmen der öffentlichen Hand haben seit Anfang 2014 mehr Frauen in die Aufsichtsgremien berufen. Doch in den wichtigen Ausschüssen der Aufsichtsräte sind Frauen weiterhin kaum vertreten. Auch in den Vorständen sind nur sehr wenige Frauen präsent – die Zahlen sind hier teilweise rückläufig. Die bislang veröffentlichten Planungsziele zum Frauenanteil in Führungsgremien geben auch keinen Anlass für Optimismus. Nur 1 Prozent der Unternehmen macht bislang konkrete Angaben dazu, welcher Frauenanteil im Vorstand künftig erreicht werden soll. Dies sind drei der wesentlichen Ergebnisse des am 19.05. von FidAR erstmals vorgelegten Women-on-Board-Index 100. mehr…

DESTATIS: Arbeitszeit von Frauen – ein Drittel Erwerbsarbeit, zwei Drittel unbezahlte Arbeit
Erwachsene verbrachten 2012/2013 durchschnittlich rund 24,5 Stunden je Woche mit unbezahlter Arbeit und rund 20,5 Stunden mit Erwerbsarbeit. Nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) aus der Zeitverwendungserhebung 2012/2013 arbeiteten Frauen mit rund 45,5 Stunden insgesamt 1 Stunde mehr als Männer. Dabei leisteten Frauen zwei Drittel ihrer Arbeit unbezahlt, Männer weniger als die Hälfte. zur PM des DESTATIS

DESTATIS: Erwerbstätige Mütter sind im Schnitt 27 Stunden pro Woche berufstätig
Im Jahr 2013 betrug die durchschnittliche Arbeitszeit von erwerbstätigen Müttern im Alter von 25 bis 49 Jahren rund 27 Stunden pro Woche. Gleichaltrige Frauen ohne im Haushalt lebendes Kind waren durchschnittlich gut 37 Stunden wöchentlich berufstätig und somit rund 10 Stunden mehr als Frauen mit Kindern. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Familientages am 15. Mai auf Basis der Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Deutschland, mit. zur Pm des DESTATIS

Termine

03.06.2015 Themenabend: Weil ein #Aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von heute
Lesung mit Anne Wizorek im Rahmen der Ausstellung „Wer braucht Feminismus?“ vom 1. bis 22. Juni 2015 in der Universitätsbibliothek.
Ort: Universitätsbibliothek
Zeit: ab 18.00 Uhr
Veranstaltungshomepage

08.06.2015 Programmstart in die EU-Förderperiode 2014-2020 in Sachsen-Anhalt: Kurs 2020 – Freie Fahrt für die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds EFRE, ESF und ELER
Ort: Magdeburg
Zeit: 14.00 – 18.30 Uhr
Einladung und Programm

19.06.2015 Frauen.Lieder.Nacht.: Spirituelle Lieder gemeinsam singen
Ort: Klosterkirche St. Marien zu Helfta/ Lutherstadt Eisleben
Zeit: ab 19:30 Uhr
Veranstaltungsankündigung

08.07.2015 Tag des Opferschutzes: Markt der Möglichkeiten
Veranstalter: Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
Ort: Justizzentrum Magdeburg
Zeit: 10:00 bis 15:30 Uhr

09.07.2015 FidAR-Forum VII Women on Board – Instrumente und Erfolgsgeschichten
Die Keynote hält Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Highlights sind die Beiträge von Sophie Bellon, Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende des Sodexo Konzerns und Aufsichtsratsvorsitzende der Bellon S.A., und Dr. Katrin Suder, Staatssekretärin im Bundesministerium der Verteidigung.
Ort: Berlin
Veranstaltungshomepage

Stellenausschreibungen

Der Newsletter des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wird gefördert durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Medien- und Presserechts ist Manuela Knabe-Ostheeren, Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. Sollten Sie Fragen, Hinweise oder Fehlermeldungen zum Newsletter haben, teilen Sie uns diese bitte per Mail mit. Sie können sich, wenn Sie kein Interesse an unserem Newsletter mehr haben, von unserem Newsletter auf unserer Internetseite abmelden.

Kontakt:
Halberstädter Str. 45, 39112 Magdeburg

Tel.: 0391-60772665
Mail: info@landesfrauenrat.de

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